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    <dcterms:title><![CDATA[Karte des Deutschen Reiches 262. Celle]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Karte des Raumes Celle aus dem Bestand der 12. Maschinengewehr Kompanie des Infanterie Regiment Braunschweig. Dem Regiment diente der Großraum Celle immer wieder als Ort von umfangreichen Manövern. Die Gegend um Celle wurde dank der geringen Besiedlungsdichte bereits seit dem 19. Jahrhundert häufig als Schauplatz von militärischen Übungen genutzt. Die 1931 vereinnahmte Karte bietet zudem einen spannenden Einblick in die damalige Ausdehnung der Siedlungen, den Verlauf von Straßen, Bahnverbindung usw. ]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Karte des Raumes Celle aus dem Bestand der 12. Maschinengewehr Kompanie des Infanterie Regiment Braunschweig.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Reichsamt für Landesaufnahme]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
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    <dcterms:title><![CDATA[MEFA Darstellungs-Maschinengewehr (08/15)]]></dcterms:title>
    <dcterms:creator><![CDATA[MEFA GmbH]]></dcterms:creator>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
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    <dcterms:title><![CDATA[Passierschein-Flugblatt ZG61 der Westalliierten<br />
]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Mit einer Gesamtauflage von 67.345.800 Exemplaren gehörte ZG61 zu den am häufigsten produzierten alliierten Flugblättern des Krieges. Von diesen wurden nach alliierter Statistik 65.750.000 Exemplare tatsächlich abgeworfen. Die enorme Verbreitung verdeutlicht die große Bedeutung, welche die psychologische Kriegführung der Westalliierten gegen Ende des Krieges einnahm.<br />
<br />
Gestalterisch war das Flugblatt auffällig ausgeführt. Es wurde in den Farben Rot und Grün gedruckt und trug auf der Vorderseite den Namen sowie die gedruckte Unterschrift des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower. Die Verwendung seines Namens sollte dem Dokument besondere Glaubwürdigkeit verleihen und den deutschen Soldaten signalisieren, dass die darin enthaltenen Zusicherungen von höchster militärischer Stelle autorisiert waren.<br />
Der eigentliche Charakter des Flugblattes war der eines Passierscheins um sich ergeben zu können. Deutsche Soldaten konnten das Dokument bei einer Gefangennahme vorzeigen, um ihre Absicht zur kampflosen Übergabe deutlich zu machen. Damit sollten Ängste vor Misshandlungen oder Vergeltungsmaßnahmen reduziert und die Bereitschaft zur Aufgabe erhöht werden.<br />
<br />
Besondere Bedeutung kommt der Rückseite des Flugblattes zu. Dort befand sich ein ausführlicher Text mit dem Titel „Grundprinzipien des Völkerrechts bezüglich Kriegsgefangener“. In diesem wurden wesentliche Bestimmungen des internationalen Kriegsrechts erläutert. Die Alliierten versuchten dadurch, den deutschen Soldaten zu verdeutlichen, dass ihnen nach einer Gefangennahme bestimmte Rechte zustanden und dass die westlichen Streitkräfte beabsichtigten, diese Bestimmungen einzuhalten. Die Hinweise auf die Regeln des Völkerrechts sollten Vertrauen schaffen und die Glaubwürdigkeit der Kapitulationsaufforderung stärken.<br />
<br />
Neben der regulären Luftabwurfversion existierte auch eine deutlich kleinere Variante desselben Flugblattes. Diese trug die Bezeichnung ZG61A und war hinsichtlich Gestaltung und Inhalt nahezu identisch mit der größeren Ausgabe. Im Unterschied zur Standardversion wurde sie jedoch nicht von Flugzeugen aus abgeworfen. Stattdessen erfolgte ihre Verbreitung mittels spezieller Artillerie-Flugblattgranaten, die die Druckerzeugnisse direkt über den gegnerischen Stellungen verteilten. <br />
<br />
Das Flugblatt ZG61 stellt ein bedeutendes Beispiel für die psychologische Kriegführung der Westalliierten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges dar. Seine außergewöhnlich hohe Auflage, die prominente Verwendung des Namens Eisenhower sowie die Verbindung von Kapitulationsangebot und völkerrechtlichen Garantien machen es zu einem wichtigen historischen Dokument der alliierten Bemühungen, den Widerstand deutscher Truppen zu schwächen und den Krieg in Europa zu verkürzen. <br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Das Flugblatt ZG61 gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten alliierten Propaganda- und Passierscheinflugblättern des Zweiten Weltkrieges. Es wurde von den westalliierten Streitkräften im Zeitraum von September 1944 bis März 1945 über dem Deutschen Reich und den von deutschen Truppen besetzten Gebieten eingesetzt. Ziel dieser Maßnahme war es, deutsche Soldaten zur kampflosen Aufgabe zu bewegen und ihnen gleichzeitig die Gewissheit zu vermitteln, bei einer Gefangennahme entsprechend den Bestimmungen des Völkerrechts behandelt zu werden.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/28">
    <dcterms:title><![CDATA[Übungsgeschoss DM18 für leichte Panzerfaust 44 mm]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Die leichte Panzerfaust 44 mm, welche auch als „Lanze“ bezeichnet wurde, waren der Mitte der 60er Jahre die leichte Panzerabwehrhandwaffe der Bundeswehr, bis sie ab den 1990er Jahren schrittweise durch die Panzerfaust 3 ersetzt wurde. In unserer Sammlung findet sich ein Übungsgeschoss DM18. Der Munitionsaustauschcode lautete &quot;GS93&quot; die Bezeichnung &quot;UEB-RA&quot;. Durch das Übungsgeschoss wurde die Hohlladungsgefechtspatrone DM12 bzw. DM12A1 mit dem Munitionsaustauschcode GS92 simuliert. <br />
<br />
Quellen: ZDv 3/16, Die leichte Panzerfaust, Juli 1980, Bundesministerium der Verteidigung]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Mit dem Übungsgeschoss DM18 für leichte Panzerfaust 44 mm wurde die Hohlladungsgefechtspatrone DM12 bzw. DM12A1 mit dem Munitionsaustauschcode GS92 simuliert. <br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Dynamit Nobel AG (serielle Fertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKKM00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/27">
    <dcterms:title><![CDATA[Luntenschlossbüchse frühes 16. Jahrhundert]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Das Luntenschlossgewehr stellt eine der frühesten technisch standardisierten Feuerwaffen der Neuzeit dar und verbreitete sich ab dem späten 15. Jahrhundert in Europa und Asien. Sein zentrales Funktionsprinzip beruht auf einer glimmenden Lunte, die beim Betätigen des Abzugsmechanismus in eine Pulverpfanne geführt wird. Das dort entzündete Zündpulver überträgt die Flamme durch ein Zündloch auf die Hauptladung im Lauf, wodurch das Geschoss abgefeuert wird.<br />
Historisch markiert das Luntenschloss einen bedeutenden Schritt in der Militärtechnik, da es erstmals eine relativ kontrollierte und wiederholbare Schussabgabe, während eines kontinuierlichen Zielvorgangs ermöglichte. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert prägte es die Infanterietaktik, etwa in Form von Arkebusen und Musketen. Trotz seiner Innovation war das System jedoch anfällig für Witterungseinflüsse und verlangte eine ständige Glutquelle in Form einer glimmenden Lunte. Mit der Entwicklung des Rad- und später des Steinschlosses wurde das Luntenschloss allmählich verdrängt, bleibt jedoch ein zentraler Meilenstein in der Geschichte der Feuerwaffen.<br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Luntenschlossbüchse aus dem Zeitraum 1520 - 1540 mit einer Läge von XX cm und einem dunklen Holzschaft. Der Rundlauf mit einer Länge von XX cm ist im Kaliber 15  mm ausgeführt, mit trichterförmig erweitertem Mündungsbereich und ohne Visiereinrichtung.<br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Unbekannt (vermutlich Einzelanfertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKFW00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/26">
    <dcterms:title><![CDATA[Bundeswehr Brillengestell, Einsatz-, für ABC Maske mit Gläsern.]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Atomare, chemische und zunehmend auch biologische Waffen zählten zu den Bedrohungen des Kalten Krieges. Die Atemschutzmaske wiederum war seit dem Ersten Weltkrieg Teil der persönlichen Ausrüstung von Soldaten. Um auch den Brillenträger die sichere Nutzung der Masken zu ermöglichen, entstand bereits früh Maskenbrillen. Für die von der Bundeswehr eingeführte ABC-Schutzmaske M65 Z, welche entweder von Auer oder der Firma Dräger gefertigt wurde, produzierte die Marwitz und Hauser GmbH aus Oberkochen ein eigenes Gestell. Das mit der Bundeswehr Versorgungsnummer: 6540-12-286-5006 versehene Gestell erlaubte die Aufnahme von an die Sehstärke des Nutzers angepassten Gläsern. Mit einem Gewicht von gerade einmal 20 g wurde das Gestell auf eine Vorrichtung im Nasenflüge der Atemschutzmaske gesetzt und kam so ohne Bügel aus.]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Maskenbrillen für die von der Bundeswehr eingeführte ABC-Schutzmaske M65 Z.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[ Marwitz und Hauser GmbH]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:type><![CDATA[Maskenbrille]]></dcterms:type>
    <dcterms:identifier><![CDATA[32A00004]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/25">
    <dcterms:title><![CDATA[Bundeswehr Erkennungsmarke mit Strahlendosimeter]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Der Dosimeter besteht aus zwei aufeinanderliegende kleine Filmkassetten, die je einen auf Gammastrahlen empfindlichen Film enthalten. Die beiden Kassetten werden mit der Erkennungsmarke vereinigt und durch eine Kunststoffniete befestigt. Die Erkennungsmarke kann in zwei Teile auseinandergebrochen werden. Das Gehäuse der Marke und die Filmkassette sind aus einer Legierung gefertigt, welches laut Vorgaben eine Temperaturbelastung von bis zu 1600 °C widersteht. <br />
<br />
Auf den Feldern der Marke besteht zudem die Möglichkeit Angaben über Blutgruppe, Rhesusfaktor, Impfstoffstatus und bereits erfolgte Strahlenvorbelastung einzuschlagen. Zudem ist ein Feld für die Eintragung der Nationalität vorgesehen. Die Erkennungsmarke wird, wie auch heute, an einer Kette um den Hals getragen. Nach erfolgter Strahlenbelastung wird die oberste Kassette abgenommen, nachdem die Kunststoffniete durchschnitten wurde. Der Film kann im Anschluss ausgewertet werden. Die Zuordnung des Films erfolgte durch eine Markierung in Lochschrift. Dazu wurde diese im Vorfeld durch eine beigefügte Stecknadel auf den Film übertragen.<br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Die erste Erkennungsmarke der Bundeswehr hatte als Reaktion auf die nukleare Bedrohung des Kalten Krieges ein integriertes Individualdosimeter zur Erfassung der persönlichen Strahlenbelastung des jeweiligen Soldaten.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Unbekannt (serielle Fertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:type><![CDATA[Erkennungsmarke]]></dcterms:type>
    <dcterms:identifier><![CDATA[32A00003]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/24">
    <dcterms:title><![CDATA[Gedenkmedaille aus Anlass der Sturmflutkatastrophe 1962]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Die Sturmflut an der deutschen Nordseeküste in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 wird zumeist mit der Tragödie und den darauf spektakulären Rettungsmaßnahmen in der Hansestadt #Hamburg assoziiert. Bei dieser kam auch die Bundeswehr weiträumig und mit unterschiedlichsten Einheiten und Fähigkeiten zum Einsatz. Grund für diesen Fokus auf Hamburg ist neben den 315 Todesopfer sicherlich auch das charismatische und entschlossene Auftreten des damaligen Bürgermeisters und späteren Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Aber auch an der niedersächsischen Nordseeküste entstanden schwere Schäden. Auch hier half die Bundeswehr und musste in der Gemeinde Westoverledingen im Landkreis Leer auch einen bei der Rettung Eingeschlossener tödlich verunglückten Soldaten beklagen.<br />
<br />
Die aus Bronze gefertigte Medaille mit 35 mm Durchmesser ist auf der Vorderseite mit einer stilisierten Sturmflut in Form von Wellen und einem gebrochenen Damm geprägt. Die Rückseite ist mit dem Wappen des Bundeslandes Niedersachsen und einer umlaufend geprägten Inschrift versehen, auf der steht: STURMFLUT 16. FEBRUAR 1962. Das Exponat aus unserer Sammlung wurde am 1. Dezember 1962 an den Kanonier Axel S. verliehen und ist ein Zeugnis für die zahlreichen Einsätze der Bundeswehr im Katastrophenschutz seit ihrer Gründung bis heute.]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Um die an den Deichverteidigungs- und Rettungsarbeiten Teilnehmenden zu ehren, stiftete am 10. April 1962 der damaligen Ministerpräsidenten Georg Diederichs die sogenannte Gedenkmedaille aus Anlass der Sturmflutkatastrophe 1962.<br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Unbekannt (serielle Fertigung), 1962]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:type><![CDATA[Orden]]></dcterms:type>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3AO00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/22">
    <dcterms:title><![CDATA[Grabenperiskop]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[An dem einfachen Grabenspiegel aus deutscher Fertigung kann man spannende Vorgänge des Weltkrieges 1914 bis 1918 exemplarisch ableiten.Das in unserer Sammlung befindliche Periskop ist ein etwas anderer Beleg für die viel bemühte Industrialisierung des Krieges. Die straff organisierten Kriegswirtschaft konnte trotz aller Opfer den tatsächlichen Bedarf nicht decken. So entstand ein Wirtschaftszweig, welcher Artikel wie Bekleidung oder einfache technische Ausrüstung, wie diesen Grabenspiegel anbot, den Soldaten selbst erwerben konnten. Die Spitze dieser Entwicklung stellte sicherlich das Angebot von Waffen dar, sowohl in Form von Blank- als auch Schusswaffen, welche als Eigentumsstücke im Krieg geführt wurden.<br />
<br />
Dieser schnell entstehende Industriezweig kämpfte insbesondere im Deutschen Reich mit der zunehmenden Rohstoffknappheit, da bei der Zuteilung der immer seltener werdenden Materialien die staatlich geplante Kriegswirtschaft bevorzugt wurde. So entstanden Lösungen wie der in unserem Fall aus wasserdicht imprägnierter Pappe ausgeführte, 36 cm lange Korpus, welcher zwei Spiegel einfachster Güte aufnahm. Nur der Boden des Tubus ist mit einer kleinen Holzscheibe versehen.<br />
<br />
Solche Grabenspiegel entstanden in unterschiedlichen Formen im Laufe des Krieges und finden sich auch später noch in zunehmend ausgefeilter Form und auch mit integrierter Vergrößerung. Unsere Marke „Feldgrau“ ist jedoch gerade wegen der überaus einfachen Ausführung so spannend.<br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Überlegungen ein Periskop militärisch zu verwenden, um aus der Deckung heraus beobachten und sogar im Verbund mit einem Gewehr wirken zu können, gab es schon vor dem Ersten Weltkrieg. Der sich Ende 1914 einstellende Grabenkrieg erzeugte indes einen signifikant gestiegen Bedarf auf beiden Seiten des Konfliktes.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[DPG]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:type><![CDATA[Ausrüstungsgegenstand]]></dcterms:type>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKA00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://celler-garnisonmuseum.de/items/show/21">
    <dcterms:title><![CDATA[Langensalza Medaille]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[Orden|Königreich Hannover|Hannover|Langensalza|Symbolik]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[Der Entschluss für die Stiftung der Langensalza-Medaille erfolgte bereits auf dem Schlachtfeld am 27. Juni 1866. Entsprechend dem seit den Befreiungskriegen üblichen hannoveranischen Brauch, sah der kurz nach der Schlacht ins Exil fliehende König Georg V. die Medaille ohne Rücksicht auf Rang oder Stand für alle Teilnehmer der Schlacht vor. Mit der Gestaltung der Medaille wurde im Herbst 1866 der zu der Zeit überaus bekannte österreichischer Medailleur und Hof-Graveur Heinrich Jauner beauftragt. Ausgeführt wurde die Medaille aus Messing und weist einen breiten Rand auf. Auf diesem wurde der Vor- und Nachnamen des Beliehenen graviert. Dabei wurde der Vorname mit dem ersten Buchstaben abgekürzt. Die Vorderseite zeigt König Georg im Profil, sowie die umlaufende Inschrift Georg V. v.G.G. KOENIG v. HANNOVER und direkt unter der Darstellung des Königs eingeschlagen den Nachnamen des kaiserlichen und königlichen Hof-Kammer-Graveur Jauner. Die Rückseite ist mit einem Lorbeerkranz gefasst und erinnert in drei Zeilen an Ort und Datum der Schlacht. Getragen wurde die Medaille an einem weißen Ordensband mit zwei gelben Seitenstreifen, den Farben des Adelsgeschlechtes der Welfen. Diese wurde mit einem Bandring an einer auf die Medaille gelöteten Öse befestigt. Die erstmalige Verleihung erfolgte am 26. Dezember 1866 in der sogenannten Villa Braunschweig des Herzogs von Braunschweig-Wolfenbüttel im heutigen Wiener Stadtteil Hietzing, eigenhändig durch den im österreichischen Exil lebenden König. Wie viele Medaillen tatsächlich bis zum Ende der Verleihung 1898 ausgegeben wurden, ist unklar. Es kann jedoch von der Größenordnung von 16.000 bis 20.000 ausgegangen werden. Die Beliehenen erhielten ihre Medaillen zumeist aus der Hand ihrer ehemaligen Kommandeure im Nahmen Georg V. und durfte diese offen und auch in Verbindung mit später erworbenen preußischen Auszeichnungen, etwa dem Eisernen Kreuz tragen, wie die Preußische Kabinettorder in der Provinz Hannover im Jahre 1867 bestimmte.<br />
<br />
Literatur: Orden der norddeutschen Staaten des 19. Jahrhunderts, Hans Georg von Gusovius, Bestandskatalog 1, Bomann-Museum, Celle 1984]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[ An der Schlacht von Langensalza nahmen aus  Celle das 2. Infanterie und des Cambridge-Dragoner Kavallerie Regiment teil. Das Andenken ihrer Gefallenen ehrt bis heute das Denkmal, welches im Französischen Garten zu finden ist. Am 30. Juni 1866 stiftete König Georg V. von Hannover nach der siegreichen Schlacht vom 27. Juni 1866 die Langensalza-Medaille. Trageberechtigt war jeder Soldat, der an der Schlacht gegen die preußischen Truppen teilgenommen hatte. Die Medaille wurde aus Bronze gefertigt und zeigte auf der einen Seite das Bildnis des Königs im Profil, sowie den umlaufenden Schriftzug &quot;GEORG V v. G. G. KOENIG v. HANNOVER&quot; Auf der anderen Seite findet sich die Inschrift &quot;LANGENSALZA 27. JUNI 1866&quot; von einem Lorbeerkranz umgeben. Das Ordensband ist weiß, mit gelben Seitenstreifen. ]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Heinrich Jauner, Medailleur und Hof-Graveur]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:date><![CDATA[1866]]></dcterms:date>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:type><![CDATA[Orden]]></dcterms:type>
    <dcterms:identifier><![CDATA[11O00001]]></dcterms:identifier>
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