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    <dcterms:title><![CDATA[MEFA Darstellungs-Maschinengewehr (08/15)]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Mit der Gründung der Reichswehr im Jahr 1921 entstand eine Armee, die unter den besonderen politischen und militärischen Bedingungen der Weimarer Republik stand. Der Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 unterwarf die deutschen Streitkräfte umfangreichen Beschränkungen. Die Reichswehr durfte lediglich über einen begrenzten Personalbestand verfügen und war hinsichtlich ihrer Bewaffnung, Ausrüstung und Organisation erheblichen Vorgaben unterworfen.<br />
So legte Artikel 164 des Versailler Vertrags fest, dass das deutsche Heer die in der zugehörigen Übersicht Nr. II festgelegten Höchstbestände an Bewaffnung nicht überschreiten durfte. Für die vorgesehene Ausstattung von sieben Infanteriedivisionen, drei Kavalleriedivisionen und zwei Armeekorpsstäben waren dort unter anderem 792 schwere und 1.134 leichte Maschinengewehre vorgesehen.<br />
Diese strikte Begrenzung führte dazu, dass für die reguläre Ausbildung, bei der kein scharfer Schuss erforderlich war, häufig nicht schussfähige Darstellungswaffen zum Einsatz kamen. Diese wurden zunächst von den Truppenteilen selbst hergestellt und später auch von Industriebetrieben in Serie produziert, wie das in unserer Sammlung befindliche Exemplar.<br />
Das vorliegende Exponat ist ein Beispiel für eine solche Darstellungswaffe. Als Hersteller fungierte in diesem Fall das  Unternehmen MEFA GmbH, das sich auf die Produktion von Sportgeräten spezialisiert hatte, in den 1930er-Jahren jedoch auch verschiedene Artikel für die wehrsportliche Ausbildung innerhalb der Hitlerjugend herstellte.<br />
Für die heutige museale Betrachtung besitzen diese Objekte einen besonderen Quellenwert. Sie dokumentieren Aspekte der materiellen Kultur und Ausbildungspraxis der Reichswehr und veranschaulichen den Umgang mit Waffen in einer Zeit, in der die deutschen Streitkräfte durch internationale Vertragsbestimmungen, innenpolitische Spannungen und begrenzte materielle Ressourcen geprägt waren. Als Sachzeugnisse ermöglichen sie einen unmittelbaren Zugang zur Militär-, Technik- und Ausbildungsgeschichte der Weimarer Republik<br />
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    <dcterms:creator><![CDATA[MEFA GmbH]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
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