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    <dcterms:title><![CDATA[Luntenschlossbüchse frühes 16. Jahrhundert]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Das Luntenschlossgewehr stellt eine der frühesten technisch standardisierten Feuerwaffen der Neuzeit dar und verbreitete sich ab dem späten 15. Jahrhundert in Europa und Asien. Sein zentrales Funktionsprinzip beruht auf einer glimmenden Lunte, die beim Betätigen des Abzugsmechanismus in eine Pulverpfanne geführt wird. Das dort entzündete Zündpulver überträgt die Flamme durch ein Zündloch auf die Hauptladung im Lauf, wodurch das Geschoss abgefeuert wird.<br />
Historisch markiert das Luntenschloss einen bedeutenden Schritt in der Militärtechnik, da es erstmals eine relativ kontrollierte und wiederholbare Schussabgabe, während eines kontinuierlichen Zielvorgangs ermöglichte. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert prägte es die Infanterietaktik, etwa in Form von Arkebusen und Musketen. Trotz seiner Innovation war das System jedoch anfällig für Witterungseinflüsse und verlangte eine ständige Glutquelle in Form einer glimmenden Lunte. Mit der Entwicklung des Rad- und später des Steinschlosses wurde das Luntenschloss allmählich verdrängt, bleibt jedoch ein zentraler Meilenstein in der Geschichte der Feuerwaffen.<br />
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    <dcterms:abstract><![CDATA[Luntenschlossbüchse aus dem Zeitraum 1520 - 1540 mit einer Läge von XX cm und einem dunklen Holzschaft. Der Rundlauf mit einer Länge von XX cm ist im Kaliber 15  mm ausgeführt, mit trichterförmig erweitertem Mündungsbereich und ohne Visiereinrichtung.<br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Unbekannt (vermutlich Einzelanfertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKFW00001]]></dcterms:identifier>
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